privatsammlungen: hermann fink

exkursion am 25.4.2012

atelier, 1040 wien

 

hermann fink hat erst vor ca 3 jahren und eher durch zufall mit der sammlung orientalischer textilien begonnen und in dieser sehr kurzen zeit ca. 200 stücke zusammengetragen. er sammelt nicht über bestehende, abgesicherte vertriebskanäle, sondern kauft auf flohmärkten und einigen händlern, die an sich nicht auf spitzenstücke spezialisiert sind. somit  betreibt er eine kontextverschiebung, die sowohl ökonomisch gesehen eine wertschöpfung darstellt, als auch eine erweiterung und verfeinerung der kultur des blicks auf diese objekte produziert.
finks sammeltätigkeit ist im kontext seiner tätigkeit als künstler, in der er oft vorgefundene, bedeutungsgeladene objekte assembliert, und seiner befassung mit der sprache und bildsprache großer mythologischer erzählungen (des alten ägypten, des juden- und des christentums) zu sehen, die wiederum mit seinem beruf als masseur für bühnenkünstlerInnen, zb der wr. staatsoper, zusammen hängen.

 

siehe dazu: mitschnitt der exkursion