biographical fragments – Manuela Picallo Gil, Melanie Möllinger, Frank Schuller

biographical fragments

Manuela Picallo Gil, Melanie Möllinger, Frank Schuller

biographical fragments führt im Zuge einer Gruppenarbeit vier unterschiedliche Biographien zusammen. In Form eines künstlerischen Objekts werden persönlich-biographische Wege und Bezugspunkte in abstrahierter Form geographisch verortet. Als initiale Idee und geographischer Knotenpunkt der vier unterschiedlichen Maps steht die Stadt Wien – genauer: die Verbindung zwischen einer Änderungsschneiderei und dem Institut für das künstlerische Lehramt, beide im 7. Wieneur Gemeindebezirk lokalisiert. Über die Kommunikation zwischen drei Studierenden des IKL und einer Mitarbeiterin der Änderungsschneiderei ergab sich eine gemeinsame Arbeit an den abstrahierten biographischen Karten aus Plexiglas und verschiedenen sonstigen Materialien. In ihrer objektförmigen Zusammenführung ergeben diese eine fragmentarische Darstellung, die auf ein Mit- und Nebeneinander internationaler, historischer, persönlicherdund familiärer Wege bzw. Referenzen Bezug nimmt. Die räumliche Positionierung, des aus einzelnen Platten und einem Haltesockel zusammengefügten Objekts, findet im öffentlichen Raum statt. Unter anderem auf einem urbanen Sockel (Lüftungskasten der U-Bahn Station „Museumsquartier“) ausgestellt, soll die Präsentationsform auf die unabgeschlossene, offene Form der Arbeit hinweisen. Diese öffentliche Anordnung wHeist sowohl auf den Charakter der Unabgeschlossenheit der einzelnen Biographien, als auch auf eine mögliche Erweiterung und Offenheit gegenüber möglicher anderer Biographien in einer globalisierten Welt hin.